Ethik der Wertschätzung : 2 in der Sachbuch-Bestenliste Juli und August 2019

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/bestenliste-juli-und-august-2019-100.html

 

Leseempfehlungen: Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August

Wer ist schuld am Aufstieg der Rechten? Sind Klimakatastrophen menschengemacht? Und was bringt die Schule unseren Kindern eigentlich bei? Diese Sachbücher geben Antwort.
Die Bestenliste der ZEIT: Jeden Monat präsentieren wir die zehn interessantesten deutschsprachigen Sachbücher. © Brandi Redd/unsplash.com
Leseempfehlungen: Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August
Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © transcript

1 (–) Cornelia Koppetsch: Die Gesellschaft des Zorns
transcript; 288 S., 19,99 €

Was macht die Populisten so stark? Das Buch von Cornelia Koppetsch wendet sich gegen die gängigen Erzählungen. Sie erklärt, weshalb weder Flüchtlingskrise noch Dummheit oder Armut schuld am Aufstieg der Rechten sind, sondern vor allem das Abstiegsgefühl von Teilen der bildungsbürgerlichen Elite. Kaum jemand analysiert die Umbrüche unserer Zeit so glänzend wie die Darmstädter Soziologin. 147 Punkte

Leseempfehlungen: Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August
Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © wbg Academic

2 (–) Corine Pelluchon: Ethik der Wertschätzung
A. d. Franz. v. Heinz Jatho; wbg Academic; 304 S., 50,– €

Wie kann man eine Haltung finden, um sich in der Welt zu engagieren? Corine Pelluchon findet eine Antwort darauf. Sie besinnt sich auf die Antike und begründet eine Ethik der Demut und der Verletzlichkeit. Die französische Philosophin erklärt die Beziehungen der Menschen zur Welt und erschafft einen Kosmos, in dem sich jeder verbunden fühlt. So wird aus abstrakter Theorie gelebtes Wissen. 69 Punkte

Leseempfehlungen: Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August
Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Ullstein

3 (4) Friederike Otto: Wütendes Wetter
Ullstein; 240 S., 18,– €

Sind Klimakatastrophen menschengemacht oder nur ein Blinzeln der Natur? Ist eine Dürreperiode Folge der globalen Erwärmung oder nur ein heißer Sommer, wie es ihn schon immer gab? Die Physikerin Friederike Otto aus Oxford erklärt, wie extreme Wetterereignisse mit der langfristigen Entwicklung des Klimas zusammenhängen. Die Forscherin macht klar: Der Klimawandel ist eine Tatsache. 61 Punkte



Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © C.H. Beck

4 (–) Thomas Bauer: Warum es kein islamisches Mittelalter gab
C. H. Beck; 175 S., 22,95 €

Der Islamwissenschaftler Thomas Bauer entkräftet den Vorwurf, der Islam sei im Mittelalter stecken geblieben. Denn während Europa in Trümmern lag, florierten in den islamischen Ländern die Städte, die Wissenschaften und das Handwerk. Bauers These: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, welche die mitteleuropäischen Völker erst zu Beginn der Neuzeit entdeckten. 45 Punkte

Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Die Andere Bibliothek

5 (–) Lothar Müller: Freuds Dinge
Die Andere Bibliothek; 420 S., 42,– €

Freuds Theorien gehören zu den großen Ideen des bürgerlichen Zeitalters. Jetzt erklärt Lothar Müller, wie die Psychoanalyse zu einem globalen Erfolg wurde. Es geht um Freuds Couch, aber auch um das Eigentum seiner Patienten: Dinge, die zu Requisiten des bürgerlichen Alltags wurden, vom Regenschirm bis zum Schreibgerät. So entsteht ein intellektuelles Panoptikum des 19. Jahrhunderts. 35 Punkte


Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Piper

6 (–) J. S. Margot: Masel Tov
A. d. Niederl. v. Chr. Burkhardt; Piper; 336 S., 15,– €

Das Buch der Autorin J. S. Margot war in den Niederlanden ein Bestseller: Sechs Jahre lang hat Margot als Studentin die Kinder der jüdisch-orthodoxen Familie Schneider begleitet, ihnen Nachhilfe gegeben, das Radfahren beigebracht und in Krisensituationen geholfen. So entdeckt sie eine Welt, deren strenge Gebote sie faszinieren und zugleich befremden. 31 Punkte


Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Suhrkamp

6 (–) Lutz Raphael: Jenseits von Kohle und Stahl
Suhrkamp; 525 S., 32,– €

In den Siebzigerjahren wurden die Staaten Westeuropas von einem beispiellosen Strukturwandel erfasst: Die alten Industrien verschwanden, Millionen von Arbeitsplätzen gingen verloren, und boomende Städte gerieten in die Krise. Der Autor Lutz Raphael fragt, was mit diesen Städten passiert ist. Sein Buch ist eine Gesellschaftsgeschichte der Industriearbeit – packend, kenntnisreich, klug. 31 Punkte

 

Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August

8 (3) Lisa Herzog: Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf
Hanser Berlin; 224 S., 22,– €

Die Formen der Arbeit verändern sich. Immer häufiger übernehmen Roboter einfache Aufgaben und ersetzen den Menschen. Künstliche Intelligenz revolutioniert den Arbeitsmarkt. Die Philosophin Lisa Herzog stellt Lösungen vor, wie sich die Gesellschaft auf den Wandel vorbereiten kann. Ihr Credo: Wir dürfen die Bedingungen der Arbeit nicht den Märkten überlassen. 25 Punkte

 

Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Suhrkamp

8 (–) Michel Foucault: Die Geständnisse des Fleisches
A. d. Franz. v. A. Hemminger; Suhrkamp; 556 S., 36,– €

Dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Tod von Foucault erscheint der vierte und letzte Band von Sexualität und Wahrheit . Der Text ist keine leichte Kost, aber es lohnt sich: Foucault beschreibt, wie die Kirchenväter in den ersten Jahrhunderten des frühen Christentums über das Geschlechtsleben diskutiert haben. Im Mittelpunkt stehen Ehe und Jungfräulichkeit, also die sexuellen Regeln der westlichen Moral. 25 Punkte


Die Sachbuch-Bestenliste für Juli/August © Rowohlt

10 (–) Jürgen Kaube: Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?
Rowohlt Berlin; 336 S., 22,– €

Der Herausgeber der FAZ hat schon wieder ein Buch geschrieben. Dieses Mal knöpft er sich die deutschen Schulen vor. Kaubes These: Die Schule, wie sie jetzt ist, ist eine Fehlkonstruktion und bringt Kindern lauter Dinge bei, die sie nicht brauchen. Ob Digitalisierung, Rechtschreibreform oder modernes Sprachlabor: für Kaube alles Unsinn. Stattdessen müssten Kinder lernen, selbstständig zu denken. 24 Punkte

parution en catalan et en français

Imosver, 2019, collection Breus

LA CAUSA ANIMAL AVUI/LA CAUSE ANIMALE AUJOURD’HUI

Parution en catalan et en français dans la collection du centre culturel de Barcelone d’un bref texte issu d’une conférence présentée en novembre 2018 à Barcelone, 82 p.

https://www.imosver.com/gl/libro/la-causa-animal-avui-la-cause-animale-aujourd-hui_MAC0001603

Japon, 21 mai-29 mai. Les Nourritures et Levinas.

 

Présentation d’une conférence sur « La philosophie du vivre de et des nourritures de Levinas« , invitation de la SJRL (société japonaise des études lévinassiennes), à l’université de Keio, Tokyo, le 24 mai, 18 h-20 h.

https://sjeloffice.wixsite.com/levinas-jp

Présentation à Tokyo d’une conférence sur « Nos rapports aux animaux: enjeux éthiques, politiques et civilisationnels », le 25 mai, dans le cadre de La Nuit de la philosophie.

Nuit de la philo 2019 : L’animalité

 

« Écologie, existence et reconstruction de la démocratie », présentation de Les Nourritures. Philosophie du corps politique ( Seuil, 2015), traduction japonaise à paraître en 2019 . Université de Doshisha, KYOTO, le 27 mai 2019, 16 h 40-18 h.

       

Écologie, existence et reconstruction de la démocratie – Conférence de Corine Pelluchon

Colloque à Cerisy, 24/6-1/7/19, Humains, animaux, nature: quelle éthique des vertus ?

Le colloque, organisé par G. Hess, C. Pelluchon et J.-P. Pierron, Les humains, les animaux, la nature: quelle éthique des vertus pour le monde qui vient?,  se tiendra à CERISY du 24 juin 2019 au 1er juillet 2019.

Pour venir, il faut s’inscrire au préalable. Consulter le lien suivant ( avec le programme et toutes les informations nécessaires):

http://www.ccic-cerisy.asso.fr/vertus19.html:

 

Semaine sur les animaux

Même si  les recherches que je conduis actuellement ne portent pas (directement) sur les animaux, la semaine du 11 mars 2019 leur est consacrée:

 

avec un entretien conduit par C. Vincent et paru dans le Hors Série du MondeSOS ANIMAUX, N° 65, mars 2019, p. 6-11.

 

et une conférence, le 14 mars 2019, dans le cadre de l’atelier « Qui est l’animal? » organisé par Les Rencontres Philosophiques de Monaco.

 

http://philomonaco.com/wp-content/uploads/2018/09/qui-est-lanimal.jpg

NOURISHMENT, Published in English, BLOOMSBURY, February 21, 2019

Translation of Les Nourritures. Philosophie du corps politique ( Seuil, 2015).

thumbnail of Nourishment couv 

This book seeks to replace the philosophy of the subject, underlying contemporary contractualism, with another philosophy. The ethics of vulnerability, which emphasizes the category of passivity, is the first phase in this philosophy of corporality, further supplemented in Nourishment by a philosophy of “living from,” which takes the materiality of our existence and our corporeality seriously: hunger, oikos, space, birth. It also stresses the importance of enjoyment and taste.

Starting from eating that highlights a relational subject that has always an impact upon other beings, including animals, Corine Pelluchon provides a political theory in which the protection of the biosphere and its beauty, and the taking into account of animals’ interests enter politics. She also indicates the conditions of a reconstruction of democracy.

Based on a radical phenomenology of sensations, this book takes inspiration from the French philosophers who were able to suggest an alternative to Heidegger’s ontology of concern, such as Emmanuel Levinas, Henri Maldiney, Paul Ricoeur. She also refers to Watsuji Tetsurô and his phenomenology of « milieu » (Fûdo) which emphazises the importance of space. Going beyond the dualisms between nature and culture, subject and object, mind and body, reason and emotions, Pelluchon aims to determine the existential structures that break with the philosophies of freedom that serve as a foundation for liberal political theory and explain also our difficulties to solve the ecological crisis, promote a more sustainable model of development and connect justice with conviviality.

 

Widget  ( with the introduction):

https://bloomsburycp3.codemantra.com/viewer/5c350dce713c090001cc1372

 

NOURISHMENT. A Philosophy of the Political Body. Translated by Justin E. Smith. ( 416 p).

Introduction

Part One: A phenomenology of nourishment

Living from 

Enjoyment;  The Gourmet cogito ; Taste; The  tea ceremony ; The terrestrial condition, the localization, and birth

Space, milieu, and other existents 

The geographicity of being, the ecumene and mediance ; Dwelling, building, cultivating ; Empathy, communication with animals, and sharing of the common world; Zoopolis and justice towards animals ; Eating meat and the love of animals

Eating disorders 

Hunger as the starting point of ethics;  A problem of justice, not of shortage: the capabilities approach ; Food ethics and policy ; Phenomenology of nourishment and agriculture ; Anorexia, bulimia, and obesity: A painful orality


Part Two:To institute a common world

A new social contract 

Hobbes’s artificialism, or the social contract as a response to violence; Locke’s moderate liberalism: Autonomy without waste or expropriation; Rousseau’s general will and the sense of obligation ; Rawls’s original position and the new social contract; The principles of justice as the sharing of nourishment

Reconstructing democracy 

Supplementing the representative system ; hypothesis of a third chamber, and the role of experts ; From competitive democracy to deliberative democracy ; Heterogeneity of the public sphere and participation ; Culture and democracy: Intellectuals, media, and the schools

Beyond national boundaries

In the shadow of the bomb; Globalization, sovereignty, and methodological cosmopolitanism ; Cosmopolitical rights since Kant ; Global civil society and cosmopolitical democracy; Imaginary, utopia, and the heritage of the Enlightenment

Conclusion

Thee opening of the possible and conviviality ; Love of life ; A radical phenomenology of sensing and a political constructivism

 

Article dans Esprit 2018/12

Article paru dans Esprit, 2018/12:

La réparation du monde. Repères philosophiques pour une société post-carbone

Ou comment faire de la transition énergétique un projet de coopération.

Corine PELLUCHON

Français

Malgré l’état de nos connaissances, nous peinons à engager la transition énergétique. Il importe de la présenter comme un projet de société qui substitue la coopération et la solidarité à la compétition et l’égoïsme, un projet éthique de transformation de soi qui favorise les vertus de considération, de justice et de sobriété, et un projet politique qui associe l’autonomie des citoyens et le volontarisme des gouvernements pour lutter contre les groupes de pression.

English
Repairing the world. Philosophical benchmarks for a post-carbon society

To implement the transition to clean energy, one has to present it as a social project that substitutes cooperation and solidarity for competition and selfishness, as an ethical project of self-transformation that fosters virtues of consideration, justice and sobriety, and as a political project that associates citizens’ autonomy and governments in the fight against lobby groups.

Un nouveau contrat social fondé sur une éco-phénoménologie

Les Nourritures. Philosophie du corps politique, Seuil, 2015, 389 p. 

Prix Édouard Bonnefous de l’Académie des Sciences Morales et Politiques en 2016 et prix de l’essai Paris-Liège en 2016.

 

Pourquoi la prise en considération des enjeux environnementaux n’a-t-elle pas transformé la démocratie ? Pourquoi continuons-nous d’adopter des styles de vie qui ont un impact destructeur à la fois sur le plan écologique et social ? L’échec relatif des éthiques environnementales vient notamment de ce qu’elles n’ont pas su articuler l’écologie à une philosophie de l’existence, ni indiquer le chemin d’une possible rénovation de la démocratie. C’est à cette double tâche que s’attelle Corine Pelluchon.

Sa phénoménologie du  » vivre de  » prend au sérieux la corporéité du sujet et la matérialité de l’existence. En envisageant tout ce dont nous vivons, non comme de simples ressources, mais comme des nourritures, l’auteur pense l’habitation de la terre comme une cohabitation avec les autres hommes et les autres espèces. L’alimentation est le paradigme de cette phénoménologie du sentir qui part du plaisir attaché originairement au fait de vivre pour montrer que, dans nos gestes quotidiens, nous sommes déjà en rapport avec tous les vivants. La justice désigne alors le partage des nourritures. La force de ce livre consiste à tirer les conséquences politiques d’une telle philosophie, en proposant un nouveau contrat social inscrivant la question animale et l’écologie au cœur de la République et permettant à la démocratie de se réinventer.

Mots-clefs: agriculture, alimentation, contrat social, convivialité, corporéité, cosmopolitisme, faim, démocratie, écologie, éco-phénoménologie, justice, milieu, plaisir, phénoménologie japonaise, « vivre de », zoopolis.

 

Table des matières

I. UNE PHÉNOMÉNOLOGIE DES NOURRITURES

  1. Vivre de
  2. L’espace, le milieu et les autres existants
  3. Désordres alimentaires

II. UN MONDE COMMUN À INSTITUER

  1. Un nouveau contrat social
  2. Reconstruire la démocratie
  3. Au-delà des frontières nationales

 

Parution de la traduction anglaise par J. E. Smith le 21 février 2019 chez Bloomsbury.

thumbnail of Nourishment vis 5

In this original and important book, Corine Pelluchon argues for nothing less than a new social contract that does justice to the biosphere, to all life, especially other animals, as well as human life, and to future generations. On the basis of a phenomenology of food and nourishment, she shows how freedom depends on the love of life and on sharing what nourishes with others. Pelluchon also takes up the practical challenge of reimagining democratic institutions to sustain this ethics of life. Anyone interested in questions of justice and environmental or food ethics should read this book. –Mary C. Rawlinson, Professor and Director of Graduate Studies, Department of Philosophy, Stony Brook University, USA

Avignon, 13 juillet 2018

https://www.theatre-contemporain.net/video/Les-controverses-du-monde-Les-animaux-sont-ils-nos-freres?autostart

Billet paru dans Libé sur le film de S. Brizé « En guerre »

En guerre de S. Brizé ou la résistance face à l’odre économiste du monde

par Corine Pelluchon

Billet posté sur le blog LibeRation de Philo le 22 mai 2018 :

http://liberationdephilo.blogs.liberation.fr/2018/05/22/en-guerre-de-s-brize-un-film-de-resistants/

 

Parution au Seuil de Éthique de la considération le 11 janvier 2018

Pourquoi avons-nous tant de mal à changer nos styles de vie alors que plus personne ne peut nier que notre modèle de développement a un impact destructeur sur le plan écologique et social ni douter de l’intensité des violences infligées aux animaux?

Relever ce défi implique de combler l’écart entre la théorie et la pratique en développant une éthique des vertus. Au lieu de se focaliser sur les principes ou sur les conséquences de nos actes, celle-ci s’intéresse à nos motivations concrètes, c’est-à-dire aux représentations et aux affects qui nous poussent à agir. Quels traits moraux peuvent nous conduire à être sobres et à avoir du plaisir à faire le bien, au lieu d’être constamment déchirés entre le bonheur et le devoir?

L’éthique de la considération prend sa source dans les morales antiques, mais elle rejette leur essentialisme et s’appuie sur l’humilité et sur la vulnérabilité. Alors que Bernard de Clairvaux fait reposer la considération sur une expérience de l’incommensurable supposant la foi, Corine Pelluchon la définit par la transdescendance. Celle-ci désigne un mouvement d’approfondissement de soi-même permettant au sujet d’éprouver le lien l’unissant aux autres vivants et de transformer la conscience de son appartenance au monde commun en savoir vécu et en engagement. La considération est l’attitude globale sur laquelle les vertus se fondent au cours d’un processus d’individuation dont l’auteur décrit les étapes.

ISBN 978.2.02.132159.3

Parution le 18 février 2018 de la traduction italienne du Manifeste animaliste ( Alma, 2017).

Traduction italienne: Manifesto animalista. Il programma politico dei vegani, trad. Florian F. Casale Monferrato, Sonda, 2018.

 

Siamo circondati da politici che « amano gli animali », ma cosa serve davvero per sviluppare un programma che renda felici noi e loro? La causa animalista è difficile: racconta di una vita infernale per gli animali maltrattati e richiede impegno e coerenza per quanti hanno a cuore la loro condizione. Ma è una causa generosa che si batte per un mondo migliore, meno violento e più giusto. Se prima è stata considerata integralista e poi derisa, ora è data per scontata e, quindi, irrilevante. Mai è al centro dell’attenzione pubblica. Se accettiamo di guardare in faccia la realtà, ossia che il nostro mondo è intriso di sofferenza animale, la tentazione di distogliere lo sguardo è forte: cambiare è un dovere, a partire dalle nostre abitudini di consumatori, su fino a toccare le più alte sfere del potere, quelle che stabiliscono « come devono andare le cose ».

ISBN: 88-7106-884-X – EAN: 9788871068848